Coaching Kitaverpflegung

Kleiner Junge sitzt am Kita Esstisch mit einem Teller Essen vor sich und Löffel in der Hand.

Das Coaching unterstützt Kitas dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Was und wie Kinder essen und trinken, beeinflusst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und Ernährungsverhalten. Die Kitaverpflegung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie kann Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gut schmeckt, nachhaltig und ökonomisch ist. Immer mehr Kitas wollen ihr Mittagessen entsprechend gestalten. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost unterstützt sie dabei mit dem Coaching Kitaverpflegung.

Coaching 2019/20 in Oberbayern Ost

Coaching 2019/20 in Ebersberg gestartet
20 Teilnehmer folgten der Einladung der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost, um gemeinsam unter dem Motto "Kita-Tischlein, deck dich" ihr Vorhaben Verpflegungscoaching zu starten.
Bayernweit sind es 42 Kitas, die gecoacht werden. 7 Kitas kommen dabei aus dem östlichen Oberbayern. Diese 7 Einrichtungen kochen zusammen täglich 800 Mittagessen.
In gemeinsamen Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer Ideen und Anregungen, um die Bayerischen Leitlinien Kitaverpflegung umzusetzen – von der Gestaltung der Speisepläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bis hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zusätzlich begleiten Coaches die Einrichtungen ein Kitajahr lang vor Ort - gemäß dem Motto:
"Individuelles Coaching führt zu kreativen Lösungswegen."

Erzdiözese München und Freising Kita St. Georg I

Erzdiözese München und Freising Kita St. Georg I
Lindenring 54
82024 Taufkirchen
Ansprechpartner: Monika Moissl
Coach: Katharina Gümpelein

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AWO Haus für Kinder Campeon

Campeon Park 1
85579 Neubiberg
Ansprechpartner: Carolin Hachtel
Coach: Martina Fink

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AWO Haus für Kinder in der St. Ingbertstraße

Das Haus in der St.-Ingbert-Str.
Das SieKids Haus für Kinder der AWO gemeinnützigen Betriebs GmbH besteht aus 6 Krippengruppen und einer bilingualen spanisch-deutsch Kindergartengruppe. Die Kompetenzentwicklung der Kinder im hauswirtschaftlichen Bereich ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, damit sie einen bewussten und gesunden Umgang mit Lebensmitteln kennenlernen. In der hauseigenen Küche werden von einer Köchin alle Mahlzeiten frisch zubereitet.
St.-Ingbert-Straße 25
81541 München
Ansprechpartner: Nicola Vogl
Coach: Katharina Gümpelein

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Caritas Kinderkrippe St. Christophorus

Poinger Straße 10
85551 Kirchheim bei München (Heimstetten)
Ansprechpartner: Elisabeth Schneiderbauer-Greil
Coach: Katharina Gümpelein

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KoRi Schneckenstein - Haus für Kinder

Riemerschmidstraße 69
80933 München
Ansprechpartner: Elke Geweniger
Coach: Martina Fink

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Kinderhaus die kleinen Strolche

Dompfaffweg 10
81827 Trudering
Ansprechpartner: Gabriella Markus
Coach: Martina Fink

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BRK Kindergarten u Krippe Sonnenschein

BRK Kindergarten u Krippe Sonnenschein
Schulstraße 8
85652 Landsham
Ansprechpartner: Astrid Scherübl

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Ansprechpartnerinnen

Irmgard Reischl
AELF Ebersberg
Wasserburger Straße 2
85560 Ebersberg
Telefon: 08092 2699-131
Fax: 0049 8092 2699-140
E-Mail: poststelle@aelf-eb.bayern.de
Martina Fink
AELF Ebersberg
Wasserburger Straße 2
85560 Ebersberg
Telefon: 08092 2699-181
Fax: 0049 8092 2699-140
E-Mail: poststelle@aelf-eb.bayern.de
Katharina Gümpelein
AELF Ebersberg
Wasserburger Straße 2
85560 Ebersberg
Telefon: 08092 2699-182
Fax: 0049 8092 2699-140
E-Mail: poststelle@aelf-eb.bayern.de

Rückblick 2018/2019

Teilnehmende Kitas 2018/19

Folgende Kitas in Niederbayern wurden von September 2018 bis Juli 2019 von einer Ernährungsfachkraft individuell gecoacht:

Caritas Integrationskindergarten St. Josef, München

St. Josef Gebäude
Der Caritas Integrationskindergarten St. Josef liegt in München/Schwabing und ist eine sechsgruppige Einrichtung für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.
Das Mittagessen wird im Haus frisch zubereitet.
Die Kinder in dieser Einrichtung kommen aus ganz verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Strukturen. Da der Integrationskindergarten inklusiv arbeitet, ist es allen Mitarbeitern wichtig alle Kinder zu fördern und im Alltag zu unterstützen. Dazu gehört im Besonderen auch das gesunde und ausgewogene Mittagessen und die damit verbundene gemeinsame Mahlzeit.

Ziele und Herausforderungen

Da nicht immer alle mit diesem Mittagessen aus den verschiedensten Gründen zufrieden sind, hat man sich aktuell folgende Veränderungen gewünscht und Ziele gesetzt:
  • Erstellen eines mindestens 8-Wochen-Speiseplans nach den Richtlinien der DGE: Dieser soll dann im Laufe des Jahres nur noch saisonal jeweils angepasst werden (Obst und Gemüse-Beilage anpassen).
  • Der Speiseplan soll detaillierte Rezepturen beinhalten, so dass im Notfall auch das pädagogische Personal zum Kochen einspringen kann.
  • Fortbildungen für das Küchenpersonal - dafür werden Bedürfnisse abgefragt und Angebote gesichtet
  • Anpassung des Verpflegungsleitbilds, um die Verpflegung zu definieren und nach außen und innen kompetent darzustellen
  • Bebilderung des Speiseplans
  • Elternabend über den Coaching-Prozess und die Verpflegungssituation in der Einrichtung

Lösungen

Im Laufe des Coaching-Jahres sind die Teilnehmer des Essensgremiums zu einem echten Team zusammengewachsen.
Alle Herausforderungen sind engagiert angegangen worden.

Ein neuer Speiseplan ist für 8 Wochen erstellt worden. In diesem haben viele Details Beachtung gefunden:

  • Der Plan beinhaltet 40 verschiedene Gerichte, so dass hier viele Geschmäcker bedient werden können und keine Langeweile aufkommt.
  • Der Speiseplan ist so flexibel gestaltet worden, dass die Komponenten jeweils saisonal angepasst werden können. Die passenden, möglichen Komponente sind jeweils in der Rohversion des Plans mit angegeben.
  • Durch diese Komponenten-Wahl können Preis-Angebote der Lebensmittel-Lieferanten eingebunden werden.
  • Die Abfolge der Verpflegungstage ist so gestaltet worden, dass Reste vom Vor- oder Vorvor-Tag mit verwendet werden können.
  • Der Speiseplan ist an die Liefertage der Lebensmittel angepasst worden.
  • Das Zeitmanagement ist beachtet worden. Jetzt können z. B. Brühen am Vortag hergestellt werden.
  • Auch eine Bestellliste für die Lebensmittel für die jeweilige Woche gehört nun zum Plan dazu.
  • Viel Handwerkliches ist aufgenommen worden (Brot, Strudel, Lasagne, Pizza, Brühen und Soßen usw.). Das selbstgebackene Brot erfreut sich großer Beliebtheit.
  • Insgesamt gibt es fast keine Convenience-Produkte mehr (außer z. B. Tiefkühl-Spinat)
  • Der Speiseplan erfüllt im Speiseplan-Check 13 der möglichen 15 Kriterien (zuvor 12 von 14)
    • Regelmäßig wird Vollkorn und Rohkost angeboten.
    • Grundsätzlich wird nur Jodsalz und Rapsöl verwendet.
  • In Zukunft wird der Plan auch Rezepturen enthalten, so dass leicht das pädagogische Personal beim Ausfall des Küchenpersonals einspringen kann.
Dieser neue Speiseplan findet beim gesamten Personal großen Zuspruch. Die Transparenz gibt Sicherheit auf allen Seiten und bietet nun auch Zeit für Kreativität um neue Rezepturen auszuprobieren oder noch mehr Handwerkliches anzubieten. Auch für die Unterweisung des Personals während der normalen Arbeitszeit ist nun Zeit und Muße.
Zur Aufwertung und Akzeptanzsteigerung der Verpflegung bzw. speziell des Küchenpersonals ist Küchenkleidung für das Personal angeschafft worden (Hose, T-Shirt, Schürze und Stirnband).
Durch den Coaching-Prozess hat die Verpflegung und auch das Küchenpersonal im Speziellen eine große Wertschätzung erfahren.

Für die Zukunft hat man sich schon jetzt die folgenden weiteren Ziele und Herausforderungen gesteckt

  • Man wird sich noch mehr Gedanken machen über den Einsatz von Bio-Lebensmitteln. Ein Speiseplan mit 100% Bio-Lebensmitteln soll erstellt werden.
  • Auch ein Verpflegungsleitbild ist in der Bearbeitung. Dieses soll aber für alle Caritas-Einrichtungen in der Region gemeinsam erstellt werden, so dass es hier noch ein bisschen mehr Zeit bedarf.
  • Die Bebilderung des Speiseplans ist für das nächste Kita-Jahr in den Projektplan aufgenommen worden. Die Kinder werden dabei selber ihr Mittagessen fotografieren und dabei etwas über die Lebensmittel, die Zubereitung sowie auch über die Technik des Fotografierens erfahren.
  • Um die Küchenfertigkeiten des Personals in den Münchner Caritas-Kitas weiter zu verbessern, werden vermehrt Fortbildungen angeboten. Außerdem wird der Austausch zwischen den Hauswirtschaften gefördert mit dem Ziel einer engen Vernetzung untereinander. Bei Bedarf könnten Hospitationen in anderen Einrichtungen angeboten werden.
  • Zusätzlich ist eine stärkere Verknüpfung zwischen Hauswirtschaft und pädagogischem Personal in den Bereichen Verpflegung und Ernährungsbildung geplant.
  • Für den Speiseplan möchte man verstärkt anbieten:
    • Hülsenfrüchte
    • Gewürze, um die Geschmacksvielfalt noch zu erhöhen
    • Kräuter auch aus dem eigenen Garten

Stimmen zum Coaching:

  • Julia Staufer (Einrichtungsleitung): "Unserer Arbeit wurde durch das Coaching große Wertschätzung entgegengebracht."
  • Irma Häberle (Referentin Hauswirtschaft): "Mir hat der Coaching-Prozess sehr viel Spaß gemacht. Alles wurde offen diskutiert und beschlossen. Dadurch konnten wir selber viel bewegen."
  • Monika Wranich (Küchenmitarbeiterin): "Es war immer ein super Arbeitsklima während der Coaching-Sitzungen."
Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Caritas Integrationskindergarten St. Josef
Julia Staufer
Schleißheimer Straße 278 a
80809 München
Telefon: 089 32209110
Coach: Martina Fink

www.caritas-nah-am-naechsten.de/integrationskindergarten-st-josef Externer Link

Caritas Kinderhaus St. Jakob - Hort, Feldkirchen

Außenansicht Gebäude Kinderhaus St. Jakob
Der Caritas Hort St. Jakob umfasst sechs Regelgruppen und eine Integrationsgruppe. Die 156 Grundschüler werden von 10 pädagogischen Fachkräften und 5 pädagogischen Ergänzungskräften begleitet. In der hauseigenen Küche sind eine Köchin und eine hauswirtschaftliche Unterstützungskraft angestellt, die das Mittagessen und eine Brotzeit am Nachmittag zubereiten.

Ziele und Herausforderungen

Teller mit Reisgericht, Erbsen und Paprika

Ein typisches St. Jakobs-Essen

Das Coaching soll Mitarbeiter, Kinder und Eltern an eine ausgewogene, gesundheitsförderliche Ernährung heranführen und in Lösungswege einbinden. Die Umgestaltung der Speiseräume soll mit den Kindern geschehen, damit sie sich dort noch wohler fühlen.
Die Eltern erhalten regelmäßig Informationen, damit das Coaching transparent wird. Es wird über einen Kochkurs für die Eltern nachgedacht.
Die Ideen aller Mitarbeiter sollen wahrgenommen und ein Leitbild erstellt werden. Jeder darf in der Küche schnuppern, um Abläufe kennenzulernen, zu optimieren und Impulse zu geben. Die Akzeptanz und Wertschätzung der Verpflegung sowie auch einzelner Lebensmittel und Produktionsprozesse soll erhöht werden.

Lösungen

In diesem Hort sind die Herausforderungen im ganzen Team zusammen angegangen worden. Es bestand der Wunsch, dass die Verpflegungsleistung und die pädagogischen Leistung im Hause mehr zusammenwachsen, gegenseitig anerkannt werden und mehr Fachwissen weitergegeben werden kann.
Dafür wurde bereits im November eine Pilotphase gestartet. Jeder Pädagoge in diesem Hort hat jeweils eine komplette Woche vollwertig in der Küche mitgearbeitet. Jeden Tag ca. 2 bis 3 Stunden wurde zusammen mit der Köchin das Mittagessen zubereitet und gemeinsam an die Kinder ausgegeben.
Diese Zusammenarbeit hat zu solch einer hohen Zufriedenheit auf allen Seiten geführt, dass dies nun im Normal-Betrieb auch beibehalten wird. Die Akzeptanz ist bei den Pädagogen gestiegen - ebenso die Freude am Kochen, das Verständnis für Abläufe und Lebensmittel. Diese Erfahrungen können die Pädagogen nun an die Kinder weitergeben. Diese neue Zusammenarbeit verbesserten die Akzeptanz für das Essen und die Zufriedenheit untereinander erheblich.

Folgende weitere Lösungen sind umgesetzt worden:

  • Das Restaurant ist verschönert worden. Zusammen mit den Kindern sind Ideen erarbeitet und dann auch gemeinsam umgesetzt worden.
  • In naher Zukunft soll auch die Lautstärke reduziert werden, indem Akustik-Elemente angeschafft werden. Die Akustik-Messung hat bereits stattgefunden.
  • Zur Information der Eltern, der Pädagogen und aller Interessierter ist ein Verpflegungsleitbild erstellt worden. Dort werden auch die Ernährungsbildung sowie die Zusammenarbeit zwischen Küche, Pädagogen und Kindern ausführlich thematisiert. Die Wertschätzung für die Lebensmittel und das Essen als Gemeinschaftserlebnis sind besonders hervorgehoben worden.
  • Auch das Thema Speisereste ist mit Kindern und Pädagogen zusammen intensiv besprochen worden. Hier wird nun viel mehr darauf geachtet, dass die Kinder sich nur so viel nehmen, wie sie auch wirklich essen können.
  • Die Kommunikation zu den Eltern ist während des Coaching-Jahres verbessert worden. Für die Zukunft sind weitere Koch-Projekte mit den Eltern geplant.
  • Die Eltern sollen regelmäßig über die Themen zur Ernährung und im Speziellen über die Verpflegung im Hort informiert werden. Dies wird die Hortleitung zusammen mit dem Elternbeirat realisieren.
  • Die Abstimmung zwischen Hort und Krippe hat stattgefunden, so dass einige Gerichte etwas angepasst wurden.
  • Aufgrund des engen Zeitbudgets beim Mittagessen im Hort hat man sich entschieden, kein tägliches Feedback-System einzuführen. Die Rückmeldungen werden, wie gewohnt, persönlich an die Küche weitergegeben.
Wolkenförmige Karte mit Aufschrift "Ernährung", darunter weitere Pinkarten
Vieles hat sich auch am Speisenangebot geändert:
Es wurde ein 8 Wochen-Speiseplan mit 40 Gerichten erstellt. Für die Schulferien wurden 10 weitere Sonder-Gerichte aufgenommen. Neues wird immer wieder ausprobiert (Linsencurry mit Süßkartoffeln) und mehrmals auf den Plan genommen, bevor entschieden wird, ob ein Gericht dauerhaft angeboten wird.
Im neuen Speiseplan sind Produktionsabläufe und Vorbereitungszeiten eingerechnet worden. Dadurch ist die Arbeitsmenge pro Tag jetzt gleichmäßiger verteilt.
  • Um die Fleischportionen pro Kind und Tag planen zu können, sind genaue Mengen nach den Richtlinien der DGE festgelegt worden. Damit sind die Fleischmengen pro Kind und Tag auch verringert worden.
  • Gemüse und Salat gehört jetzt ganz selbstverständlich zum täglichen Angebot und werden zunehmend akzeptiert.
  • Süßspeisen werden frisch zubereitet (z. B. Joghurt mit frischem Obst).
  • Über die Umstellung auf Bio-Lebensmittel wird intensiv im nächsten Kita-Jahr nachgedacht werden.
Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Caritas Kinderhaus St. Jakob - Hort
Martin Lampl
Raiffeisenstr. 8
85622 Feldkirchen
Telefon: 089 90108490
Coach: Martina Fink

www.caritas-nah-am-naechsten.de/kinderhaus-st-jakob-feldkirchen Externer Link

Kinderhaus am Westpark, München

Westpark - Gebäude
Das Kinderhaus am Westpark im Münchner Stadtteil Sendling-Westpark bietet 173 Kindern Betreuungsplätze. Es gibt neun Gruppen: vier Krippen-, vier Kindergartengruppen und eine Hortgruppe. Das Kinderhaus nimmt Kinder ab der neunten Lebenswoche bis zur Beendigung der Grundschule auf. Täglich bereitet die Köchin in der hausinternen Küche frisch gekochtes Essen für die 173 Kinder zu. Sie kümmert such auch um das Frühstück für die Krippen- und Kindergartenkinder.

Ziele und Herausforderungen

Kinder beim Mittagessen
Aufgrund der Größe der Einrichtung, des hohen Migrationsanteil von über 60 % und des breiten Altersspektrums von 8 Monaten bis 10 Jahren sind die Anforderungen an die Verpflegungsleistung sehr hoch.
Die Kinder sollen gesund, ausgewogen und ausreichend ernährt werden. Berücksichtigt sollen dabei alle Aspekte werden: unterschiedliche Geschmäcker, kulturelle Hintergründe, Wünsche der Eltern, Qualitätsstandards, vielfältige Angebote der Anbieter, die zur Verfügung stehenden Küchengeräte und die Kosten.
Neues Konzept
Da aber nicht alles nach den Wünschen aller realisiert werden kann, will man im Rahmen des Coachings ein gemeinsames neues Konzept finden und alle Beteiligten mit ins Boot nehmen. Ziel sind Arbeitstreffen mit allen Mitarbeitern, um daraus Arbeitsgruppen zu gründen und gemeinsam ein einheitliches, schriftlich fixiertes Verpflegungsleitbild zu erstellen.
Im Besonderen soll in diesem Prozess auch die Kommunikation zwischen Küche und pädagogischem Personal verbessert werden. Gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz sind dafür entscheidend.

Folgende konkrete Ziele sind gesetzt worden:

  • Die Eltern erhalten an einem Elternabends und über Elternbriefe Informationen zum Coaching-Prozess.
  • Ein rollierender 6-Wochen-Speiseplan soll die Abstimmung mit den Lieferanten verbessern, das Zeitmanagement in der Produktion optimieren sowie Qualität und Abwechslung sicherstellen. Der Plan soll sich jederzeit, jeweils der Saison entsprechend, anpassen lassen.
  • Wertschätzung und Akzeptanz der Verpflegung sollen steigen. Dazu wird es eine große Besprechung mit allen Mitarbeitern des Hauses geben, nach der alle Aspekte als neue Verpflegungs-Leitlinien schriftlich festgehalten werden.
  • Für die Kinder soll die Wertschätzung und Akzeptanz des Essens erhöht werden. Überlegt werden neue Ernährungsbildungskonzepte.
  • Die Lautstärke in den Speiseräumen soll reduziert werden.
  • Die altersgerechte Speisenausgabe wird überdacht.
  • Ein Rückmeldesystem für die Kinder zur höheren Partizipation soll entwickelt werden.

Lösungen

Obst und Gemüse auf Tellern
Im Speiseplan hat sich sehr viel verändert. Handgemachtes und Frisches hat jetzt ganz klar Priorität. Ein 6-Wochen-Speiseplan ist erstellt worden. Dieser erfüllt 14 der möglichen 15 Kriterien.
Er ist sehr abwechslungsreich und enthält viele saisonale Ideen bei Obst und Gemüse zum Austauschen bei den jeweiligen Gerichten.
Bei der Auswahl und Zusammenstellung der Gerichte ist auch auf die Verwertung von Resten Wert gelegt worden.
Es wird weniger Zucker verwendet, dafür frisches Obst und andere Zutaten. Die Fleischmengen pro Kind sind reduziert worden.
Auch den Pädagogen schmeckt es nun viel besser.
Der komplette Speiseplan ist mit Rezepturen hinterlegt worden, so dass auch Küchenfremdes Personal bei Bedarf einspringen kann.
Geschnittenes Gemüse in Schüsseln

Schön bunt

Vorbereitung für den Dampfgarer - alles kann frisch vor Ort und zeitlich genau abgestimmt, gegart werden.

Alles frisch

Teigkringel auf Blech

Frisch gebacken

Gemüsesuppe in großem Topf

Gemüsesuppe

Reis in Metallbehältnis

Bunter Reis

Gemüse-Sticks  in Gläsern

Gemüse-Sticks

Gefüllte Krüge mit je einer Orangenscheibe

Frisch gepresste Obst-Säfte

Das Frühstück ist gesünder geworden und mit vielen vegetarischen Aufstrichen anstatt nur Wurst und Käse bestückt. Smoothies und frisch gepresste Obstsäfte gehören zum regelmäßigen Angebot.
Seit Beginn des Coachings ist eine neue Köchin eingestellt worden. Diese hat u. a. auch die Abläufe in der Küche verändert, so dass z. B. das Mittagessen kaum noch warmgehalten werden muss, sondern punktgenau produziert wird und direkt an die Kinder ausgegeben werden kann. Einige Küchengeräte sind angeschafft bzw. wieder aktiviert worden.
Verpflegungsleitbild
Das Verpflegungsleitbild gibt allen Mitarbeitern Sicherheit und hebt die Wichtigkeit und Wertigkeit des Themas hervor. Es entstand in Zusammenarbeit aller Mitarbeiter des Hauses. Dadurch ist das Essen auch in den Augen des Personals in der Akzeptanz sehr gestiegen. Im Verpflegungsleitbild ist auch die Vorbildfunktion des Personals ausführlich behandelt worden. Ebenso haben die Themen "Nachhaltigkeit" und "Tischmanieren" ihren Platz gefunden.
Rückmeldungen
Zur Abfrage der Zufriedenheit mit dem Essen sind ganz bewusst keine Fragebögen entwickelt worden. Die Köchin geht persönlich jeden Tag in jede Gruppe und spricht direkt mit den Kindern. Als neue Mitarbeiterin gefällt der Köchin dieser Weg am besten. Damit lernt sie die Kinder besser kennen und die Kinder können differenzierter und persönlicher ihren Eindruck schildern. Insgesamt ist damit natürlich auch die Kommunikation zwischen Küche und pädagogischem Personal verbessert worden.
Pläne
Für das neue Kita-Jahr sind viele Projekte im Bereich der Ernährungsbildung geplant zu denen auch die Erzieher und Erzieherinnen nun viel Lust und Interesse mitbringen.
Stimmen aus dem Essensgremium
Dragana Barisic: "Das Coaching hat in mir die Leidenschaft für die Ernährung wieder neu entfacht."
Kinderhaus im Westpark
Adam Rzeppa
Am Westpark 8a und 8b
81373 München
Coach: Martina Fink

Kinderhaus am Westpark Externer Link

Unsere Champions GmbH - Haus für Kinder Bogenhausen, München

Das Haus für Kinder in Bogenhausen der Unsere Champions GmbH unterstützt die Lern-, Leistungs-, Bildungs- und Handlungsbereitschaft der Kinder. Das Haus für Kinder wurde im Juni 2017 neu eröffnet mit 50 Kindergartenkindern und 24 Krippenkindern. Kinder sollen sich genussvoll und ausgewogen ernähren. Deshalb will das Haus ihnen Lust aufs Kochen vermitteln und ihnen nötige Kompetenzen mitgeben, damit sie sich bewusst ernähren und gesund bleiben.
Champions Sinneserfahrung mit Kräutern

Sinneserfahrung mit Kräutern

Das Haus für Kinder in Bogenhausen ist als Krippe und Kindergarten im Juni 2017 gegründet worden. Als weitere Einrichtung der Unsere Champions GmbH und mit einem völlig neu zusammengesetzten Mitarbeiter-Team sind viele interessante Strukturen/Überzeugungen im Bereich der Verpflegung von Beginn an eingeführt und umgesetzt worden. Auch die Eltern sind bei der Anmeldung ihrer Kinder im Vorwege darüber informiert worden.

Zu den Vorgaben/Regeln/Rituale im Bereich der Ernährung/Verpflegung zählen:

  • Es gibt keine Schokolade, keine Brezn und kein Schweinefleisch.
  • Es wird kein Haushaltszucker in der Vollverpflegung verwendet.
  • Das Mittagessen liefert ein Caterer. Dieser verwendet ebenso keinen Haushaltszucker.
  • Dies sind keine Dogmen, sondern Regeln, die den Kindern eine andere Ernährungsform und andere Geschmäcker zeigen sollen.
Gemüsesticks und Knabberstangen auf einem Teller
Der aktuelle Speiseplan erfüllt nach dem Speiseplan-Check der Bayerischen Leitlinien bereits 12 der möglichen 15 Kriterien.

Im Rahmen des Coachings für die Mittagsverpflegung hat sich die Einrichtung mit dem Caterer noch folgende neue Ziele gesetzt:

  • Die Eltern sollen noch besser über die Verpflegung informiert werden.
    • Ein Elternabend ist geplant, in dem die Eltern eine Vorführung und eine Verkostung des Mittagessens durch den Caterer bekommen. Bei der Vorführung soll z. B. gezeigt werden wie Suppen und Soßen handwerklich hergestellt werden.
    • Die Eltern sollen aber auch in einem weiteren Elternabend erfahren, wie die Verpflegung der Kinder in der Kita insgesamt abläuft. Hierzu wurden Videos gedreht.
  • Zur besseren Kommunikation zwischen Caterer und Einrichtung soll ein Feedbacksystem für das päd. Personal an den Caterer eingeführt werden. Dies soll auch die Mengenplanung verbessern.
  • Auch für die Kinder soll es einen Feedback-Bogen (Box mit roten und grünen Karten) geben um hier noch mehr Partizipation zu erreichen.
  • Zur Akzeptanzsteigerung und zur Ernährungsbildung will der Caterer Koch-Workshops für die Kinder anbieten.
  • Ein Verpflegungsleitbild wird erstellt.
  • Und auch über die Essens-Reste auf den Tellern möchte man sich noch mehr mit den Pädagogen abstimmen und hier gemeinsam Lösungen finden.

Lösungen

Drei Kinder beugen sich über Arbeitsplatte mit Teig, neben ihnen Blech mit ausgestochenen Teiglingen
Im Laufe des Coaching-Jahres haben im Rahmen der Vor-Ort-Termine, ergänzend zum festen Team im Essensgremium, immer wieder Kollegen an den Besprechungen teilgenommen und sich mit neuen Ideen eingebracht bzw. die neuen Ideen aus diesem Hause auch als Anregungen für ihre Partner-Einrichtungen aufgenommen.
Insgesamt wurden das eigene pädagogische Personal sowie die Kolleginnen aus den Partner-Einrichtungen intensiv in das Coaching eingebunden. Die Gespräche zwischen Küche und Pädagogen wurden intensiviert und finden regelmäßig statt.
Teilhabe der Eltern
An einem Elternabend wurden Filme über die Essenssituation gezeigt. Neben den Mahlzeiten am Tisch wurden auch das Essen selber sowie die Anlieferung und Ausgabe usw. vorgeführt.
Bei einer weiteren Veranstaltung zeigte der Caterer den Eltern, wie die Speisen zubereitet werden. Er brachte alle Rohzutaten mit und ließ die Speisen probieren. Dieser Workshop war sehr erfolgreich. Auch für die Kita-Kinder selber möchte der Caterer solche Koch-Workshops anbieten.
Die Eltern erhielten außerdem Info-E-Mails über die Teilnahme ihrer Einrichtung am Coaching.
Speiseplan und Essensausgabe
Der Speiseplan ist noch vielfältiger geworden. Er erhält im Speiseplan-Check 13 von 15 Punkten. Im Laufe des Coachings ist das Bewusstsein für Gemüse und Salate weiter gestiegen und die Kinder werden etwas mehr motiviert, diese Komponente zu probieren. Um Abfälle bei Brot/Semmeln zu vermeiden, gibt es nun kleinere Einheiten.
Die Süßung von Speisen ist ins Auge gefasst worden: Zum Süßen wird die Obstmenge erhöht oder bei Soßen werden z. B. geriebene Karotten zugegeben.
Es gibt nun kleinere Schöpflöffel, um kleinere Portionen auszugeben und so Tellerreste zu vermeiden.
Um den Ablauf bei der Essensausgabe zu vereinfachen und den Speisenraum ruhiger zu gestalten, wird das Essen jetzt in einem Nebenraum direkt angrenzend an die Speisenräume an die Kinder ausgegeben. Damit ist die Atmosphäre beim Essen angenehmer geworden und es wird weniger Personal für die Ausgabe benötigt.

Einige weitere Lösungen sind im Coaching-Prozess umgesetzt worden und entstehen noch:

  • Zur Feedback-Abfrage bei den Kindern ist ein Fragebogen erstellt worden, der nun regelmäßig zum Einsatz kommt.
  • Das Küchenpersonal wird in Kürze spezielle Kleidung erhalten, um mehr Identifikation und Wertschätzung zu erreichen.
  • Es ist ein umfangreiches Verpflegungsleitbild in Zusammenarbeit mit dem gesamten Essensgremium entstanden.
  • Im nächsten Jahr wird ein eigenes "UC-Rezeptbuch" fertiggestellt.
  • Im neuen Kita-Jahr soll das Essensgremium auf jeden Fall bestehen bleiben und man hat sich schon einige weitere Ziele vorgenommen. Die erarbeiteten Lösungen in dieser Einrichtung sollen auch sukzessive auf die anderen Einrichtungen des Trägers ausgebaut werden.

Stimmen aus dem Essensgremium:

  • "Das Coaching war sehr effektiv. Es wurde uns nichts übergestülpt. Wir bekamen viele neuen Ideen und Anregungen."
  • "Super Teamwork!"
  • "Vor-Ort-Termine waren immer gut vorbereitet und bereichernd."
Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Unsere Champions GmbH
Martina Riedl
Stuntzstr. 18b
81677 München
Tel.: 089/49035900
Coach: Martina Fink

unsere-champions.de Externer Link

Pfarrkinderhaus Wartenberg, Wartenberg

Wartenberg Pfarrkinderhaus Gebäude
Im Haus für Kinder werden derzeit 120 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren in 6 Gruppen betreut. Es gibt 2 Krippen-, 3 Regelkindergarten- und 1 Waldkindergartengruppe. Das Mittagessen liefert eine örtliche Gaststätte täglich frisch und gibt es an die Kinder aus, Ca. 65 Kinder nehmen am Mittagessen teil.
Jedes Kind nimmt sich sein Essen selbst

Kind nimmt sein Essen selbst

Dem Pfarrkinderhaus Wartenberg war es von Anfang an sehr wichtig, den Kindern durch die Teilnahme am Coaching-Programm ein vollwertiges, vielfältiges und ausgewogenes Speisenangebot zu bieten. Dabei soll, je nach Saison, ein 4-Wochen-Speiseplan erstellt werden, der die Kriterien der DGE-Qualitätsstandards für Kindertagesstätten erfüllt. Vor allem die Wünsche der Kinder, des pädagogischen Personals, aber auch der Eltern sollen dabei im Fokus stehen. Durch ein harmonisches Miteinander unter allen Beteiligten sollen die gesetzten Ziele erreicht und die allgemeine Verpflegungssituation verbessert werden.

Ziele und Herausforderungen

Das motivierte Essensgremium stellt sich mit den selbst gesteckten Zielen einigen Herausforderungen, die nur durch Lösungswege erreicht werden können, hinter denen das gesamte Team uneingeschränkt steht.
  • Die Eltern sollen noch besser in den Kita-Alltag eingebunden werden, um die Akzeptanz und Information zu erhöhen. Der Informationsfluss wird vor allem über die Internetseiten und den Elternbrief erfolgen. Hier sollen die Ziele, Erfolge und Aktionen des Coaching-Prozesses aufgezeigt und erläutert werden, die Eltern im hektischen Alltag oft übersehen. Die Teilnahme der Einrichtung an Ernährungsbildungsprogrammen ist vielen Eltern bis jetzt noch nicht bekannt – hier bekommen zum Beispiel jeweils zwei Erzieherinnen die Möglichkeit, an einer kostenlosen Fortbildung teilzunehmen, um die Ernährungssituation in der eigenen Einrichtung ganzheitlich und nachhaltig zu verbessern.
  • Zur Verbesserung der Kommunikation und Klärung offener Fragen soll ein Verpflegungsleitbild erstellt werden. Das Essenskonzept wird somit vereinheitlicht und dient dem pädagogischen Personal und den Eltern als Orientierungshilfe.
  • Mehr Gemüse und Salate sollen angeboten werden. Hier ist vor allem auch die Rohkost, zum Beispiel in Form von Gemüse-Sticks, eine leckere und gesunde Alternative.
  • Um auch den Kleinsten die Essenskultur näher zu bringen, werden in der Einrichtung zukünftig Tischdienste eingeführt. Zudem darf jedes Kind sich sein Essen selbst schöpfen, es wurden Schüsseln und Schöpfer in kindgerechten Größen angeschafft.
  • Anhand eines Elternfragebogens zum Mittagessen kann beim neu optimierten 4-Wochen-Speiseplan auf die Wünsche der Eltern und der Kindergartenkinder eingegangen werden. Der Fokus liegt dabei auf frischen Produkten und einer kindgerechten, ausgewogenen und vielfältigen Kost.

Lösungen

Sprechblase mit Inschrift "weiteres Vorgehen"
Die Kommunikation zwischen allen beteiligten Personen hat sich im Laufe des Coaching-Jahres positiv verändert. Probleme bezüglich der Verpflegung werden jetzt offener angesprochen, damit daraus gemeinsame Ziele erarbeitet werden können.

Folgende konkrete Bereiche wurden im Speisenangebot optimiert und an die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angepasst:

  • Der Speiseplan erfüllt im Speiseplan-Check 13 der 15 möglichen Kriterien. Ein sehr gutes Ergebnis!
  • Es werden mehr Vollkornprodukte verwendet.
  • Die Fleischmengen wurden noch einmal reduziert und neue, vielfältige vegetarische Hauptgerichte wurden integriert.
  • Süße Nachspeisen werden durch Naturjoghurt und frischem Obst ersetzt.
  • Im Essensgremium ist ein Verpflegungsleitbild erstellt worden. Dieses beschreibt in Zukunft das Verpflegungskonzept in der Einrichtung und steht den Eltern und dem pädagogischen Personal als Orientierung zur Verfügung.
  • Zukünftig wird verstärkt auf das Angebot an Obst und Gemüse geachtet und immer saisonal angepasst.
  • Das pädagogische Personal setzt sich verstärkt mit dem Thema Ernährungsbildung auseinander, dazu tragen Aktionen wie "Müslitage" oder das Bepflanzen des Hochbeetes enorm bei.
  • Geplant ist zudem ein Besuch beim Caterer, damit die Kindern Einblicke in eine Großküche gewinnen können. Durch den Ausflug, sollen die Kinder außerdem die Gerichte und die verwendeten Lebensmittel besser kennerlernen. Anhand des sozialen Kontaktes zum Koch steigern die Kinder zusätzlich ihr Bewusstsein zu den gekochten Mahlzeiten und können sich dadurch mit dem Speisenangebot der Kindertagesstätte besser identifizieren.
  • Im nächsten Kita-Jahr möchte sich die Einrichtung außerdem verstärkt mit dem Thema "Nachhaltigkeit" auseinandersetzen.
  • Der Speiseplan wird durch eine Bebilderung anhand eines digitalen Bilderrahmens aufgewertet. Hierfür werden alle Gerichte aus verschiedenen Perspektiven fotografiert und dann neben dem Speiseplan bildlich dargestellt.
  • Die Kommunikation zu den Eltern wurde durch regelmäßige E-Mails gesteigert. Zudem hatten die Eltern dort die Möglichkeit, sich über kleine Teilziele des Coachings informieren zu können.
  • Durch die Tischdienste lernen die Kinder Werte und Verpflichtungen der Esskultur kennen. Das Selbstbewusstsein der kleinen Helfer wird dadurch ebenfalls gestärkt.
Wartenberg Feedback-system

Feedback-System läuft bereits

Feedback-System
Ein regelmäßiges Feedback-System für die Kinder ist eingeführt worden. Anhand unterschiedlicher Smileys bewerten die Kinder nun, nach jedem Mittagessen, die Gerichte. Dabei ist besonders hervorzuheben, wie gerne die Kinder ihre Meinung mitteilen. Die Wertschätzung der Lebensmittel konnte dadurch gesteigert werden, da sich während des Essens nun auch viel mehr darüber unterhalten wird. Die Sinne der Kinder werden sensibilisiert und der eigene Geschmack viel bewusster wahrgenommen.
Stimmen aus dem Essensgremium
Frau Klingel (Verpflegungsbeauftragte): "Wir haben sehr viel geschafft in diesem Coaching-Jahr! Besonders das Bewusstsein für Lebensmittel ist bei uns allen stärker in den Vordergrund gerückt und die Erkenntnis, dass die Kommunikation ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Verpflegungskonzeptes ist!"
Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Feierliche Urkundenverleihung am 19. Juli 2019 durch Ministerin Michaela Kaniber in München

Pfarrkinderhaus Wartenberg
Isabell Haindl
Strogenstraße 17
85456 Wartenberg
Telefon 08762/1231
Coach: Martina Fink

Website Pfarrkinderhaus Wartenberg Externer Link