Wald und Forstwirtschaft

In unserem Amtsgebiet sind 34 % der Fläche von Wald bedeckt: insgesamt gut 50.000 Hektar. Die beiden Landkreise München und Ebersberg liegen mit einem Waldanteil von 44 % bzw. 37 % über dem bayerischen Durchschnitt. Die Stadt München hat dagegen mit knapp 5 % einen sehr geringen Waldanteil. Sechs Revierförster betreuen den Wald und sind Ansprechpartner für Waldbesitzer und Waldbesucher.

Meldungen

22. Januar 2020 • 19:00 Uhr
Informationsveranstaltung zum erfolgreichen Abschluss der Quarantäne im ALB-Befallsgebiet NeubibergWir freuen uns, den erfolgreichen Abschluss der Ausrottungsmaßnahmen gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer in der Quarantänezone Neubiberg, inklusive Waldperlach, verkünden zu können! Die Maßnahmen gegen diesen Quarantäneschädling konnten nun abgeschlossen werden. Alle Auflagen endeten am 31.12.2019 mit dem Auslaufen der Allgemeinverfügungen der zuständigen Behörden.
Um Ihnen und allen Betroffenen, Bürgerinnen und Bürgern, sowie Firmen und Institutionen einen Überblick über die geleisteten Arbeiten und einen Ausblick in die Zukunft zu geben, laden wir ein zu der oben genannten Informationsveranstaltung ein. Dabei wollen wir uns bei allen für die Unterstützung und Mithilfe bedanken. Durch die gute Zusammenarbeit aller Betroffenen und konsequente Umsetzung der Maßnahmen wurde ein gelungener Abschluss und damit die schnellstmögliche Aufhebung der Quarantäne erreicht.
VeranstaltungsortGaststätte Leiberheim , Nixenweg 9, 81739 München-Waldperlach

Anmeldung möglich bis 25. Januar 2020
Bildungsprogramm Wald 2020

Buchenverjüngung

Das Bildungsprogamm Wald (BiWa) wird auch 2020 wieder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg angeboten und vermittelt forstliche Grundlagen für neue WaldbesitzerInnen. Zielgruppe sind Personen aus dem Stadtgebiet München und den Landkreisen München und Ebersberg, die in den vergangenen Jahren Waldbesitzer geworden sind.   Mehr

WBV Ebersberg/München-Ost e.V. und AELF Ebersberg
Verstärkte Kooperation vereinbart

Gruppenbild von der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Mit dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Waldbesitzervereinigung Ebersberg/München-Ost e.V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg wird der im Jahr 2018 zwischen der Bayerischen Staatsregierung und den Interessensvertretungen der Waldbesitzer geschlossene "Waldpakt" auf regionaler Ebene mit Leben erfüllt.  

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Angesichts des fortschreitenden Klimawandels steht die Forstwirtschaft vor großen Herausforderungen. Zur Bewältigung der damit verbundenen Aufgaben ist ein enger Schulterschluss zwischen Forstverwaltung, Waldbesitzern und deren Selbsthilfeeinrichtungen notwendig. Vor allem die Kleinwaldbesitzer brauchen starke Selbsthilfeeinrichtungen, um ihre Wälder zum Nutzen der Allgemeinheit pflegen zu können.

Wichtige Arbeitsfelder der Zusammenarbeit zwischen dem AELF Ebersberg und der WBV Ebersberg/München-Ost e.V. liegen im Bereich der Aus- und Fortbildung, der Öffentlichkeitsarbeit, dem vorsorgenden Waldumbau als Anpassung an den Klimawandel und der Bekämpfung des Borkenkäfers.

Die Vereinbarung wurde bei der Jahreshauptversammlung der WBV Ebersberg/München-Ost e.V. am 15. November 2019 im Gasthof Ebersberger Alm unterzeichnet.

Borkenkäfer-Gefahr
Erhöhung der Fördersätze für Borkenkäferbekämpfung

Holz-LKW mit Fichtenabschnitten beladen im Wald

Forstministerin Michaela Kaniber hat die Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers noch einmal deutlich erhöht. Waldbesitzer erhalten ab sofort bis zu zwölf Euro pro Kubikmeter Holz, wenn sie befallene Bäume rasch fällen und aus dem Wald transportieren. Bislang betrugen die Zuschüsse fünf Euro pro Kubikmeter.  Mehr

Informationen für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Alte Zäune – ein (altes) Problem im Wald

Zaunreste im Schnee

Eingefallener Zaun © Mantel

Alte Wildschutzzäune in den Wäldern können eine Gefahr für die Tiere sowie für alle Waldnutzenden darstellen. Die Grundbesitzer sind zum Abbau der Zäune verpflichtet, wenn diese ihren Schutzzweck nicht mehr erfüllen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.   Mehr

Unser Wald
Biodiversität im Wald

Hirschkäfer

Biologische Vielfalt ist der Reichtum an Arten, Lebensräumen und Ökosystemen, aber auch die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Pflanzen- oder Tierarten. Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Bayerische Biodiversitätsstrategie steht im Zusammenhang mit vielen Leitlinien und Vorgaben, darunter Natura 2000.  Mehr

Situation der Waldverjüngung
Regionale Ergebnisse der Forstlichen Gutachten 2018

Mann mit Laptop kniet im Wald

Die Forstlichen Gutachten bewerten die aktuelle Situation der Waldverjüngung und erscheinen alle drei Jahre. Dafür untersuchen die Mitarbeiter der Forstverwaltung junge Waldbäume auf Spuren von Schalenwildverbiss. Die Ergebnisse dieser Verjüngungsinventuren dienen als Grundlage für die Forstlichen Gutachten. Diese sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Abschussplanung.  Mehr

Feldkirchen und Neubiberg
Asiatischer Laubholzbockkäfer

Asiatischer Laubholzbockkäfer

© LfL

Im Amtsbereich stellte die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft einen Befall von Laubbäumen durch den Asiatischen Laubholzbockkäfer fest. Da er fast alle heimischen Laubbaumarten befallen und auch gesunde Bäume innerhalb weniger Jahre zum Absterben bringen kann, ist er besonders gefährlich.  Mehr

Waldpädagogik
Waldführungen für Schulen und Kindergärten

Förster mit Schulklasse im Wald

Für Schulen und Kindergärten bieten wir kostenlose Waldführungen an. Unsere Förster führen Sie nicht nur am Walderlebniszentrum in Grünwald, sondern gerne auch an einem Waldort, der für Sie günstig erreichbar ist. Hier finden Sie Ihren Förster vor Ort.   Mehr

FFH-Gebiete Oberbayern
Natura 2000 - Kartierung und Management

Waldmeister-Buchenwald

Am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg ist das Regionale Kartierteam für Natura 2000 in Oberbayern angesiedelt. Es kartiert die Fauna-Flora-Habitat- (abgekürzt: FFH) Gebiete und fertigt Managementpläne.   Mehr

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Aus- und Fortbildung in der Forstwirtschaft

Die Ausbildung zum Forstwirt / zur Forstwirtin läuft über drei Jahre im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Hinzu kommen Seminare, die den Blick über den eigenen Betrieb hinaus ermöglichen. Mehr

Aktuelles zum Borkenkäfer

Ips-typographus Kaefer Fstahl

Weiterbildung für Forstwirte

Die Bayerische Technikerschule für Waldwirtschaft in Lohr a.Main bietet für Forstwirte und Forstwirtinnen von September 2020 bis Juli 2022 wieder eine zweijährige Weiterqualifikation zum "Staatlich geprüften Forsttechniker" an.

Waldattraktionen Bayern

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